Vorbereitungen für unsere Kenia-Tansania-Reise 2019

Bei unserer ersten Kenia-Reise mit kleinem Kind (damals gerade ein Jahr alt) 2014 war klar, dass wir aufgrund des Alters keine großen Unternehmungen machen können. Daher haben wir lediglich einmal die Verwandtschaft meines Mannes besucht, waren einmal bei Freunden zu Besuch und haben ab und an Stadtbummel gemacht. Ansonsten waren wir vorwiegend im Hotel in Malindi.

Dieses Jahr ist „das Kind“ fünf Jahre alt und außer meinem Mann und mir reist noch mein Vater mit. Daher haben wir uns für folgende Stationen entschieden:

1. Nairobi, Kenia:

Der Vorteil bei einer Landung in Nairobi ist, dass man viel mehr Fluggesellschaften zur Auswahl hat. Außerdem bieten die meisten Safarianbieter keine Touren für Kinder und 6 (oder sogar 8) Jahren an. Von Nairobi aus sind allerdings zahlreiche Wildtier-Aufzucht-Stationen, Seen und der Nairobi-Nationalpark sehr gut erreichbar. Wir haben uns daher für unseren Aufenthalt dort ein Auto mit Fahrer gemietet. Welche Touren wir genau unternehmen schildern wir in einem separaten Reisebericht. Ein weiterer Vorteil ist, dass man mit dem Fahrer auch außerhalb des Hotels essen kann und daher mehr lokale Eindrücke sammelt.

2. Von Nairobi aus fahren wir nach Mombasa.

Hier haben wir uns gegen einen Flug und für eine Zugfahrt entschieden. 2011 sind wir als Paar einmal mit dem Zug diese Strecke bereits gefahren – allerdings war das noch mit einem alten Kolonialzug auf den alten Schienen aus derselben Zeit. Inzwischen hat China in Kenia eine neue Trasse mit „neuen“ Zügen gebaut. Dieselbe Strecke legt man daher inzwischen nicht mehr in 10-12 Stunden (über Nacht) zurück, sondern in 4,5 – 5,5 Stunden. Diese Variante hat den Vorteil, dass „das Kind“ sich bewegen kann und man einen Eindruck der Savanne bekommt, da man mitten durch endlose Landschaften fährt.

3. Mombasa, Kenia:

3. In Mombasa bleiben wir kurze Zeit, da man von dort aus in wenigen Stunden in der Gegen ist, aus der mein Mann ursprünglich stammt. Außerdem kann man in Mombasa ebenfalls Wildtiere in einem Tierpark aus der Nähe besichtigen. Der eigentliche Grund war allerdings, dass wir von dort schnell am Flughafen sind, um dann noch ein weiteres afrikanische Land kennenzulernen.

4. Sansibar, Tansania:

Sansibar gehört zu Tansania ist aber eigenständig verwaltet. Mit eigener Regierung, etc.. Über diese Inselgruppe habe ich schon viel gehört und nun werde ich endlich die Gelegenheit haben zu überprüfen, ob es diesen Zauber dort noch gibt. Gewürze, Schildkröten, traumhafte Strände … Hier werden wir insgesamt mehr als eine Woche verbringen und daher hoffentlich ausreichend Zeit haben die Inseln zu erkunden.

Da wir insgesamt in drei verschiedenen Hotels übernachten habe ich mich für Koffer entschieden, die man nur auf einer Seite bepacken kann. Dadurch kann man die Kleidung… besser im Koffer lassen und diese nehmen etwas weniger Platz im Zimmer weg. Außerdem habe ich für diese Reise – Plastiktüten sind inzwischen in Kenia verboten – extra große Wäschesäcke für jeden, Stofftaschen für Schuhe und Packsets für die Koffer gekauft. In die Packtaschen habe ich die Socke und Unterwäsche, sowie teilweise Badesachen gepackt, um diese schneller zu finden und nicht den ganzen Koffer durchwühlen zu müssen.

Impftechnisch sollte man sich von einem Tropenmediziner beraten lassen und auf der Seite des Auswärtigen Amts recherchieren. Alle möglichen Medikamente für alltägliche Krankheiten (Durchfall, Verstopfung, Husten, Schnupfen, Ohrenschmerzen, Wunden, Sonnenbrand, Mückenstiche, etc.) habe ich als Reiseapotheke mit dabei. Die Erfahrung lehrt, dass man damit auf der sicheren Seite ist. Mit dem Kinderarzt ist vereinbart, dass ich ihn notfalls auf seinem Handy erreichen kann. Wichtig ist, dass man nicht nur an ein wirksames Mückenspray denkt, sondern auch bereits im Vorfeld Kleidung entsprechend auswählt (dünn, möglichst hell und lang) und diese mit einem entsprechenden Mittel vorbehandelt. Das Malariarisiko ist gerade in Küstennähe nicht zu unterschätzen. Die Malariaprophylaxe nehmen wir nicht vorbeugend ein. Die Nebenwirkungen sind zu stark. Aber wir haben natürlich eine erste Ration dabei, damit wir vor Ort entsprechend reagieren können. Wichtig ist in diesem Zusammenhang auch ein Thermometer in der Reiseapotheke. Ein guter Rat ist auch, sich in der Dämmerung möglichst nicht im Freien aufzuhalten.

Da mein Mann mehrfach eine Lungenembolie hatte und der Flug doch recht lange dauert, habe ich für uns Erwachsene außerdem Thrombose-/Kompressionsstrümpfe gekauft.

Fürs Handy habe ich die Notfall-App meiner Reisekrankenversicherung und die Telefonnummer der Versicherung meines Mannes dabei. Außerdem habe ich mir die Offline-Karten für die Region von Googlemaps heruntergeladen.

Wie immer habe ich für unser Kind im Handepäck Spiel-/Malsachen, Hörspiele und DVD’s, sowie Geschenke in Geschenkpapier eingepackt. Denn jede (sinnvoll) beschäftigte Sekunde zählt. Gerade bei so langen Flügen (mit jeweils einer Zwischenlandung) ist das Handgepäck nicht unwichtig. Außerdem habe ich immer Ersatzkleidung eingepackt.

Da ich ungerne direkt vor der Reise noch in Stress komme, was das Waschen und Bügeln von Kleidung betrifft und ich drei Koffer (zzgl. Handgepäck) nicht an einem Tag packen möchte, sind unsere Koffer mehr als rechtzeitig vor Reiseantritt bereits gepackt.

Wir sind vorbereitet und voller freudiger Erwartung. Okay, ich habe auch ein paar sorgenvolle Gedanken, aber das gehört bei mir einfach dazu.

Hebu tuende Safari. (Lasst uns auf die Reise gehen.)

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