Santa Claus is coming…

Heute ist der 13. November 2019 und es ist vielleicht noch etwas früh, um sachlich richtig von „Vorweihnachtszeit“ zu sprechen. Aber für mich beginnt mit Sankt Martin so langsam die Vorbereitung auf das Weihnachtsfest.

Die ersten Lebkuchen standen bereits Mitte September in den Supermärkten im Regal und inzwischen haben auch alle Kaufhäuser bereits mit der weihnachtlichen Deko ihrer Schaufenster begonnen. Insgesamt lässt sich ab Mitte November feststellen, dass die Zeit geradezu zu rennen scheint und auch alle Menschen, die mich umgeben scheinen wesentlich gestresster und mehr unter Druck als sonst. Das Jahr nähert sich dem Ende und so einiges muss vorgeplant und nachgearbeitet werden.

Auch ich merke schon seit Jahren, dass meine Vorfreude auf Weihnachten durch dieses gestresste Grundgefühl immer weniger wird. Um allerdings wenigstens etwas in Weihnachtsstimmung zu kommen, beginne ich bereits nach Sankt Martin so langsam mit der weihnachtlichen Dekoration des Hauses. Auch der Weihnachtsbaum wird bei uns zu Hause bereits direkt nach dem Kauf gemeinsam geschmückt. Im Hof steht er nur im Weg und frischer wird er nicht. Lieber erfreue ich mich vor Weihnachten länger an dem (nicht ganz preiswerten) festlichen Baum, als nach Weihnachten. Sobald der 26.12. vorbei ist wird daher der Baum auch direkt abgeschmückt und entsorgt.

Während meine Stimmung vor Weihnachten nicht mehr ganz so „heilig“ ist, beobachte ich mit großer Freude wie gespannt und wie sehr sich unser Kind auf Weihnachten freut. Obwohl ich mich an fast nichts mehr aus meiner Kindheit erinnern kann, weckt dieser Anblick dann doch das ein oder andere Bild. Als Kind habe ich die Lichter, den Duft und die bunten Kugeln auch sehr geliebt. Leider sind diese positiven Gefühle ein wenig abhandengekommen, aber wenn man sich die Kinder anschaut, dann erwacht etwas davon in einem selbst wieder.

Da ich mir generell vorgenommen habe mein Augenmerk mehr auf positive Aspekte zu richten möchte ich an dieser Stelle erwähnen, was mir an der kalten Jahreszeit gefällt (auch wenn ich sie gerne lieber aus dem Kalender streichen würde).

Wenn ich an Herbst/Winter/… denke, dann fällt mir zuerst das Kaminfeuer ein. Es ist einfach eine wunderbare Wärme und ein beruhigender Anblick, wenn man zu Hause den Kaminofen anmachen kann. Dieses Zusammenspiel löst in mir ein wohliges, heimeliges Gefühl aus. Außerdem mag ich den Duft von Zimt, Vanille, Tannen und den Geschmack von Zimt und Weihnachtsplätzchen. Tee ist in dieser Jahreszeit ein täglich getrunkenes Getränk. Am liebsten mag ich Minz- und Apfeltee. Die Wärme des Tees macht nicht nur den Mund und Bauch warm, sondern wärmt mich gefühlt insgesamt von innen heraus. Das Schöne an der Weihnachtszeit ist, dass man getrost seine „kitschige“ und bunte Seite ausleben kann. Ich liebe die bunten Kugeln, das Funkeln und Glitzern. Ganz besonders mag ich Lichterketten. Im Haus sind diese nur in der kalten Jahreszeit an, da ansonsten der Batterieverbrauch zu hoch wäre. Im Garten brennen die Lichterketten das gesamte Jahr über, da hier die Sonne die Energie spendet.

Insgesamt würde ich sagen, durchaus eine stattliche Anzahl an schönen Dingen, die man in der dunklen und kalten Jahreszeit genießen und tun kann.

Ich wünsche uns allen viel Spaß dabei!

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