Buchtipps – nicht nur für Weihnachten

Es ist schon wieder Mitte Dezember. Wahnsinn, wie schnell gegen Jahresende die Zeit vergeht. Gerade an den langen Winterabenden bietet es sich an gemütlich auf dem Sofa, im Bett oder der Badewanne zu lesen. Ich lese in den Wintermonaten immer viel mehr als im Sommer.

Daher möchte ich an dieser Stelle die Gelegenheit nutzen und ein paar Buchtipps aussprechen. Bei den Büchern 1, 2 und 3 handelt es sich um Bücher, die ich per Zufall im Internet gefunden habe und deren Inhalt mich überzeugt hat. Die Bücher 3, 4 und 5 stammen von Bekannten / Freundinnen, die ich in der Reha / Klinik kennengelernt habe und die selbst einige Seiten über Ihr Leben zu Papier gebracht haben. Da man als „Autor“ im Selbstverlag quasi keine Chance hat Leser*Innen zu gewinnen, möchte ich diese Gelegenheit nutzen und auf die Bücher verweisen.

Hinweis in eigener Sache:

Ich verdiene an diesen Buchtipps kein Geld. Mit einer Ausnahme – sollten Sie über meine Homepage bei Amazon.de einkaufen, dann bekomme ich eine Art „Vermittlungspauschale“. Ansonsten mache ich diese „Werbung“, da ich ganz persönlich von diesen Buchtiteln überzeugt bin.

Buchtipp 1:

„Das Kind in dir muss Heimat finden – Der Schlüssel zur Lösung (fast) aller Probleme“ (Buch und Arbeitsbuch) Autorin: Stefanie Stahl

Inhalt/Bemerkungen: Durch Zufall bin ich auf dieses Buch gestoßen. Es war in der Bestseller-Liste und in meiner Zeit in der Akutklinik hat mir eine Therapeutin dieses Buch auch empfohlen. Wer an seinem „inneren Kind“ arbeiten möchte / muss hat mit dieser Lektüre eine gute Anleitung gefunden. Mit Hilfe des Buches und / oder des Arbeitsbuches erarbeitet man sein Sonnen- und sein Schattenkind. Das Buch ist leicht zu lesen und enthält zahlreiche Tipps und Anregungen. Eine absolute Empfehlung.

Buchtipp 2:

„Ich hasse dich – verlass mich nicht / Die schwarzweise Welt der Borderline-Persönlichkeit“ Autoren: Jerold J. Kreisman, Hal Straus

Inhalt/Bemerkungen: Dieses Buch habe ich zufällig über meine Empfehlungsliste bei Amazon.de gefunden. Ich war zunächst skeptisch, aber ich habe meine eigene Geschichte in so vielen Dingen wiedererkannt. Die theoretischen Hintergründe sind zwar nicht absolut aktuell, aber man erhält viel Wissen zum Krankheitsbild und Forschungsstand. Wer nicht genau weiß, was „Borderline“ bedeutet und mehr erfahren möchte, der ist mit diesem Buch sehr gut beraten.

Buchtipp 3:

„Das bleibt in der Familie / von Liebe, Loyalität und uralten Lasten“ Autorin: Sandra Konrad

Inhalt/Bemerkungen: Auch dieses Buch war eher ein Zufallsfund. Allerdings hatte ich schon öfter davon gehört, dass sich bestimmte Probleme und teilweise auch psychische Erkrankungen über Generationen hinweg vererben. Da das aus meiner Erfahrung heraus auch tatsächlich so ist, habe ich das Buch erworben und gelesen und den Kauf keine Sekunde bereut. Es werden anschauliche Beispiele gegeben und die Lektüre ist angenehm zu lesen.

Buchtipp 4:

„In Krankheit und Gesundheit – Mein Leben mit einem an AIDS erkrankten Partner“ Autorin: Carla Mosho

Inhalt/Bemerkungen: Dieses Buch beschreibt die Phase der akuten Diagnose der Krankheit AIDS, über den konkreten Krankheitsverlauf und endet mit Tipps für Angehörige und Betroffene, wie man mit einer solchen Diagnose umgeht. Es wäre schön, wenn dieses Buch anderen Betroffenen Mut macht und einige Schwierigkeiten zu beseitigen hilft. Eine recht persönliche und absolut empfehlenswerte Lektüre.

Buchtipp 5:

„Ich bin … genug! – Leben mit der Depression“ Autorin: Julia Geißinger

Inhalt/Bemerkungen: Meine Freundin leidet unter Depressionen. Dieses Buch ist ein kleiner Ratgeber für andere Betroffene. Es wird kurz auf die Erkrankung und deren Behandlung eingegangen. Abschließend werden einige Tipps gegeben, die meiner Bekannten im Umgang mit den Depressionen geholfen haben. Lesenswert.

Buchtipp 6:

„So ist es! (M)ein Leben mit der Borderline-Persönlichkeitsstörung“ Autorin: Julia Mwadori

Inhalt/Bemerkungen: Die „Borderline-Persönlichkeitsstörung“ ist für viele Menschen noch unbekannt. Oft verbindet man damit lediglich selbstverletzendes Verhalten. Allerdings gehört dazu noch viel mehr. Als meine Freundin in diesem Jahr (2019) diese Diagnose erhalten hat, hat sie dies zum Anlass genommen, um Ihre eigenen Erfahrungen der Vergangenheit in Bezug auf diese Persönlichkeitsstörung hin zu untersuchen. Außerdem versucht sie zu beschreiben, wie sich die Erkrankung auf das private und berufliche Umfeld auswirken und welche Tipps ihr persönlich geholfen haben. Es ist ein Buch das zeigen soll, dass ein Leben als Borderline-Betroffene(r) möglich und lebenswert ist. Für mich eine Leseempfehlung.

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