Kenia 2014 – Flughafen

Familienreise Nr. 1 – Kenia (Malindi / Mombasa)

Flughafen – An-/Abreise

Wer die Reisevorbereitungen genau gelesen hat, dem wird aufgefallen sein, dass wir mit sehr viel Gepäck verreist sind. Einen Teil der Dinge haben wir zwar nicht wieder mit nach Deutschland gebracht, aber die Koffer wurden dadurch zwar leichter, aber nur bedingt weniger (einen älteren Koffer haben wir verschenkt). Weitere „Geschenke“ waren gebrauchte (wie neue) Kleidung, noch funktionstüchtige Handys, etc. – diese Dinge haben wir in einem sep. Gepäckstück transportiert und dann dort gelassen. Dennoch hatten wir vier Große Koffer, zwei Handgepäckkoffer, einen Rucksack, einen Buggy und einen Kindersitz. Diese Menge war für das Flugzeug zwar erlaubt, aber man muss auch zum Flughafen hin und vom Flughafen wieder weg kommen.

Mein Vater brachte uns zum Flughafen. Hierfür haben wir uns von Bekannten einen kleinen „Bus“ gemietet, da wir in unsere eigenen Autos das Gepäck nicht hinein bekamen. In Kenia selbst haben wir uns im Vorfeld ebenfalls einen Fahrer mit Kleinbus organisiert, der uns vom Flughafen abholte und vor Ort durch die Gegend gefahren hat.

Wir flogen nach Mombasa, was bedeutet, dass man – wenn man nicht mit Condor fliegt – mindestens eine Zwischenlandung in Kauf nehmen muss. Es gibt von Deutschland aus – mit Ausnahme der Flüge von Condor (diese sind allerdings teuer und nicht gerade kundenfreundlich) – keine Direktflüge nach Mombasa. Man kann also entweder von Deutschland aus nach Nairobi fliegen und von dort entweder per Zug (dieser war allerdings sehr langsam und zu der damaligen Zeit äußerst gewöhnungsbedürftig – wir fuhren diesen 2012) oder per Inlandsflug nach Mombasa oder – und das war ein weiterer Grund weswegen wir mit Ethiopian Airways geflogen sind – man landet in Addis Abeba zwischen und fliegt von dort nach Mombasa weiter. Allerdings kann es einem passieren – und das wussten wir zu diesem Zeitpunkt nicht – dass Flüge zusammengelegt werden (dadurch verloren wir unsere reservierten Sitzplätze und mussten im Flieger sehen, dass wir wieder Plätze nebeneinander bekamen) und man dann noch eine zusätzliche kurze Zwischenlandung hat, um Gäste aussteigen zu lassen. Wir landeten am Kilimandscharo Airport. Der Ausblick war toll, aber mit Kleinkind am Ende einer sehr langen Flugreise hätte ich mir etwas besseres vorstellen können. Es hat dennoch alles gut geklappt.

Auf dem Rückflug gab es diese Zwischenlandung nicht und wir flogen direkt von Mombasa nach Addis. Allerdings haben wir dort dann in einem Hotel geschlafen und flogen erst am nächsten Morgen weiter. Dies würde ich auch künftig bevorzugen. Keine Zwischenaufenthalte von mehr als 1 bis maximal 2 Stunden, sondern dann einen Stop-over-Flug buchen, d.h. min. eine Nacht in einem Hotel verbringen und danach dann weiterfliegen. Das macht das Reisen für alle viel entspannter.

Der Transfer vom Flughafen zum Hotel war glücklicherweise schon organisiert und meine Sorgen, dass unser Gepäck nicht in das Auto passen würde unbegründet.

Es war sicherlich eine der anstrengendsten Flugreisen, die ich bis dato unternommen hatte – ich war auf dem Hinflug auch noch schwer erkältet – aber es hat sich gelohnt, daher…

NUR MUT.

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