Welt im Chaos

Kaum ist der Anschlag auf zwei Moscheen in Christchurch (Neuseeland) vorbei lese ich heute von Schüssen in Utrecht (Niederlande). Wenn ich die Augen schließe und mir die Schlagzeilen der letzten Tage vor Augen führe – an die ich mich erinnere:

  • Terroranschlag auf zwei Moscheen in Neuseeland – 49 Tote
  • Notstand in den USA, zum Bau einer Mauer an der Grenze zu Mexiko
  • Prozess gegen den Syrer, welcher in Chemnitz einen Mann erstochen hat
  • Schüsse in Utrechter Straßenbahn
  • Pyrotechnik und Krawalle bei Fußballspielen
  • ICE muss anhalten, da ein Passagier den Lokführer bedroht
  • Beißattacke auf Ryanair-Flug
  • Unwetter in Simbabwe und Mosambik

Die Welt scheint zu taumeln. Einfach Fragen und Antworten gibt es nicht mehr – falls es diese denn je gegeben hat. Toleranz, Respekt, Miteinander, Vertrauen, Gleichheit diese Werte scheinen immer mehr verloren zu gehen und dabei wären sie doch gerade aktuell so wichtig.

Durch die immer stärkere Vernetzung und Globalisierung unserer Welt können sich einzelne Länder gar nicht mehr so gegen „Außen“ abschotten, wie das vielleicht im Mittelalter mal der Fall war –  und selbst da wurde bereits Handel betrieben. Das Gefühl der Fremdheit sollte uns weniger erschrecken, als vielmehr neugierig machen, auf das was man dadurch über sich selbst und andere lernen kann.

Dabei ist es besonders wichtig auf die eigene Sprache zu achten. Gerade in Zeiten von Internet und Social Media verroht unsere Ausdrucksweise immer mehr. Viele Menschen vergessen dabei, dass auch ein Social Media-Kanal von einem Menschen betrieben wird. Die Statements, die man von sich gibt werden von jemandem gelesen und diese Person hat Gefühle. Sicherlich darf jeder eine eigene Meinung haben, aber diese muss nicht immer direkt und unverblümt – am besten noch anonym – im Internet herausposaunt werden. Es bleibt auch hier an die Menschlichkeit und den Respekt zu appellieren.

Der Grundsatz sollte daher lauten: „Was du nicht willst, das man dir tu, das füg auch keinem anderen zu.“

Wir sollten alle daran arbeiten unsere Welt jeden Tag ein Stückchen besser zu machen. Carpe diem!

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