Hundehalsbänder

Brunos Hundehalsbänder

Der kleine Bruno hat kein Problem damit Halsbänder oder Funktionskleidung zu tragen. Bei seiner Größe braucht man jeweils auch nicht viel Material, um solche Dinge selbst herzustellen. Ich mache für ihn daher recht häufig Hundehalsbänder aus „Perlenresten“. Da es einem Hund egal ist, welche Farbe sein Halsband hat, kann ich mich hier völlig frei austoben.

Ideal sind Perlenhalsbänder nur für Hunde, die nicht daran herumkratzen oder versuchen sich die Bänder wieder abzustreifen. Bei allen anderen würde ich die Finger davon lassen. Es ist für die Hundeverdauung nicht förderlich, wenn Perlen (insbesondere größere Perlen) verschluckt werden. Die Warnung ist ähnlich wie bei Kleinkindern auszusprechen. In Fällen, in denen sie sich nicht sicher sind, ob ihr Hund das Perlenhalsband toleriert – Finger weg.

Bruno – wie bereits erwähnt – akzeptiert Halsbänder problemlos. Es wird weder daran gekratzt noch versucht sich diese abzustreifen.

Hinweise / Tipps

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten solche Bänder anzufertigen. Ähnlich dem menschlichen Arm ist es wichtig, dass das Halsband nicht zu eng sitzt. Je nach Variante sollte man vorher ausmessen, wie groß das Halsband mindestens sein muss. Man sollte es lieber zunächst länger machen, da man jederzeit abschneiden aber nicht mehr verlängern kann.

Als Basis dienen entweder elastischer Nylonfaden oder Schmuckdraht. Beim Nylonfaden kann man am Ende einfach mehrere Knoten übereinander setzen und das Band hält. Da es elastisch ist sollte man es nicht zu groß machen. Es dehnt sich beim überstreifen und wird dadurch ohnehin mit der Zeit immer lockerer. Es sollte ca. 0,5 cm Platz zwischen Band und Hundehals sein. Dann werden die Hundehaare auch nicht zwischen die Perlen geklemmt. Beim Schmuckdraht kann man entweder einen Verschluss verwenden oder – so wie im Bild – die Enden jeweils mit Quetschperlen verbinden und zur Sicherheit an der jeweils anderen Seite durch die Perlen noch ein Stück durchfädeln. Ich benutze zur Sicherheit mindestens 3 Quetschperlen. Bei großen Hunden können eventuell auch mehr erforderlich sein. Die dadurch entstehende „Lücke“ sieht nicht so unschön aus. Man kann diese jedoch auch als Platzhalter für einen Anhänger benutzen. Ich habe im abgebildeten Beispiel einen Hundeknochen mit Glitzersteinen verwendet. Benutzt man einen Verschluss, dann gelten die gleichen Tipps wie beim Nylonband. Entschließt man sich jedoch für die Variante mit Quetschperlen, dann ist gutes messen und teilweise auch ausprobieren notwendig. Hier muss die Kette – die nicht dehnbar ist – über den Kopf passen. Sie darf allerdings auch nicht viel zu groß sein, da sie sonst leicht verloren geht. Hier hilft ausprobieren und danach das Notieren der richtigen Länge weiter. Diese Variante ist jedoch sicherlich nicht für jeden Hund geeignet.

Bezüglich der Perlen sind der Phantasie eigentlich keine Grenzen gesetzt. Allerdings sind Plastik- oder Steinperlen mit Nylonband empfehlenswert, wenn der Hund das Band längere Zeit – und eventuell auch im Wasser – tragen soll.

Viel Spaß beim Basteln!

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