Skills… Skills… Skills…

„Heute ist wieder einer der verdammten Tage, die ich kaum ertrage und mich ständig selber frage, warum mich all diese Gefühle plagen, die ich nicht kannte…“ (Songtextauszug der Fantastischen Vier)

Diese Textzeilen kommen mir gerade jetzt in den Sinn. Keine Ahnung wieso, aber vermutlich entsprechen diese gerade meinem empfinden. Ich kann kaum noch, meine Kräfte nähern sich dem Ende. Ich muss für alles viel zu viele Energien aufwenden. Eigentlich möchte ich nur im Bett bleiben, die Decke über den Kopf ziehen und nichts sehen, hören, sprechen… Einfach NICHTS.

Das ist leider nicht möglich und tatsächlich auch nicht wirklich hilfreich. Meine „neue“/“alte“ Psychiaterin hat daher gestern beschlossen mir ein neues, zusätzliches Medikament zu verordnen. Mal sehen ob das helfen wird.

Die Skills, die ich in der Klinik gelernt habe (s. Bild), helfen mir da auch nicht wirklich weiter. Stattdessen kaufe oder schneide ich. Das sind meine beiden „Fixpunkte“. Leider sind beide nicht sehr hilfreich.

Dadurch sind im Gegenteil – wie bereits in einem Vorgänger-Artikel beschrieben – einige neue Probleme entstanden. Mein Konto habe ich seit zwei Monaten in die Knie gezwungen und mein Kind erzählt seinen Großeltern, dass ich mir wehgetan habe, was zeigt, dass das belastend ist.

Ich will das alles nicht, aber ich kann mich nicht oder nur bedingt kontrollieren.

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