Pendeln mit Öffis

Das neue Jahr ist inzwischen bereits 10 Tage alt. Heute pendle ich bereits den vierten Tag mit Zug & Bus / Bahn von zu Hause an meinen Arbeitsplatz und wieder zurück. Ich habe mir die Umstellung nicht so schwierig vorgestellt. Es macht mir tatsächlich echt zu schaffen, dass ich nicht mehr mit meinem eigenen Auto fahre. Die ganzen fremden Menschen stören mich unheimlich. Die Geräusche, die Gerüche… Ätzend. Wie gerne säße ich alleine in meinem Auto und könnte die Ruhe genießen.

Zeitlich gesehen habe ich bisher keine Nachteile. Angenehm ist, dass ich nicht mehr ständig im Stau o.ä. zu tun habe. Außerdem fällt meine morgendliche Müdigkeit dadurch nicht mehr so dramatisch ins Gewicht. Alleine morgens Auto zu fahren war teilweise echt gefährlich.

Es hat sind in den vergangenen Jahren sehr viel in den Öffis geändert. Seit mindestens zehn Jahren bin ich nicht mehr mit Bus und Bahn gefahren. Als ich zur Schule ging oder studiert habe gab es noch keine Smartphones. Heute scheint dieser Zustand unvorstellbar. Es nutzt morgens fast jeder eines. Gerade Schüler*Innen unterhalten sich heute in der Bahn gefühlt immer weniger und wenn, dann gerne über Computerspiele. Ich finde das irgendwie irritierend. Sobald ich mit Bekannten zusammen sitze, lege ich mein Telefon spätestens aus der Hand. Es käme mir nicht in den Sinn im Laufe einer Unterhaltung ständig aufs Telefon zu starren oder gar eine Nachricht zu tippen. Generell texte ich nicht während der Fahrt. Dabei würde mir vermutlich übel werden. Ich gebe allerdings zu, dass ich Radio höre. Denselben Sender, den ich auch während der Autofahrt hören würde. Zu viele Änderungen sollen es dann ja auch nicht sein.

Was außerdem nervig ist, ist die geringe Flexibilität. Ich muss einen bestimmten Bus bekommen, sonst schaffe ich es nicht pünktlich zum Termin… Ätzend. Teilweise ergibt sich daraus einiges an Wartezeit, da man ja lieber früher ist als zu spät. Dadurch verliere ich einiges an Zeit. Aber die Züge fahren leider maximal alle 30 Minuten.

Das Jobticket kann man nur für ein Jahr buchen. Ich habe also noch genug Zeit zum Üben und mich umgewöhnen.

Euch allen einen guten Start ins Jahr 2020!

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